Donnerstag, 4. Juli 2002

Ausschreibung zum 2. Mellrichstädter Literatur-Werkstattpreis

Teilnahmebedingungen

Das Thema ist „Fluchtpunkte“.

Die Texte müssen unveröffentlicht sein und dürfen jeweils 1 Seite A4 (Schriftgröße 12, maximal 30 Zeilen, 60 Anschläge) nicht überschreiten. Jeder Autor kann mit bis zu 3 Gedichten teilnehmen. Die Beiträge müssen mit einem Begleitschreiben in fünffacher Ausfertigung eingereicht werden und dürfen selbst keinen Hinweis auf den Verfasser enthalten. Sie werden von einer Vertrauensperson von Lo Scritto mit einem Code versehen und dann vom Begleitschreiben getrennt. Auf diese Weise bleiben sie anonym.

Die unabhängige Jury trifft eine Auswahl von fünf Beiträgen und lädt im Februar 2003 deren Autorinnen/Autoren zur Lesung ein. Es wird angestrebt, alle Teilnehmer zu benachrichtigen.
Darüber hinaus soll aus einer Auswahl der besten Arbeiten bis Ende 2003 eine Anthologie entstehen. Mit der Einsendung zum Werkstattpreis stimmt die Autorin/der Autor der honorarfreien Veröffentlichung zu. Die Urheberrechte verbleiben bei der Autorin/dem Autor. Ein Abdruckrecht besteht nicht, der Abdruck begründet jedoch das Recht auf preisreduzierten Bezug (25 %) beliebig vieler Exemplare.

Beiträge können ab 1. Juli 2002 eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2002 (Poststempel). Sie sind an folgende Adresse zu richten:
Lo Scritto
c/o Michael Graf
Bergstr. 42
97638 Mellrichstadt

Es wird ein Startgeld in Höhe von 5,- € erhoben. Der Betrag kann beigelegt oder überwiesen werden (Kto.-Nr. 6413790, BLZ 79069165, Genobank Rhön-Grabfeld eG). Die Startgelder dienen zur Finanzierung des Preises und der notwendigen Nebenausgaben. Sollte darüber hinaus die Kassenlage dies zulassen, wird den eingeladenen Autorinnen/Autoren ein Beitrag zu Reise- und ggf. Übernachtungskosten gewährt.

EMail: michael.graf@t-online.de

Ausschreibung zum 2. Mellrichstädter Literatur-Werkstattpreis
Der Preis wird vom Autorenkreis Lo Scritto in diesem Jahr wieder unter Schirmherrschaft der Stadt für die Sparte Lyrik überregional ausgeschrieben. Traditionell trifft eine Jury aus den eingesandten Werken eine Vorauswahl. Den Preis selbst vergibt das Publikum in einer öffentlichen Lesung. Er beträgt in diesem Jahr 500,- €.

Kommentare:

  1. Sind das die neuesten Bedingungen für "Autorenrennen", Startgeld (!) zu erheben, die Autoren also ihre Preise selber bezahlen zu lassen? So weit kommt's noch!

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  2. ist wohl ne amerikanische idee, das mit dem startgeld.



    so finanzieren sich dort manche magazine jenseits des marktes.



    toll find ich es auch nicht - ich hab es _etwas_ spät gesehen ;)

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  3. Nee nee, das ist schon richtig, sowas (immer wieder) zu veröffentlichen, auch an anderer Stelle. Ich fürchte nur, es gibt genügend Autoren, die, von einer absurden Eitelkeit beflügelt, noch viel mehr Startgeld bezahlen würden, wenn sie dafür nur irgendwo und an irgendwas teilnehmen dürfen, damit sie dann eines Tages in ihre Vita, unter Auszeichnungen, schreiben können: Mellrichstädter Literaturpreis 2002. Hört sich nicht übel an, wie? Da könnte man glatt auf die Idee kommen, selber so einen Wettbewerb ins Leben zu rufen und via Startgeld (100 Euro denke ich) Exclusivität zu vermitteln, wobei die Preissumme so niedrig angesetzt sein müßte, daß für mich, den Veranstalter das meiste übrigbliebe, doch, darüber denke ich jetzt nach, nicht wahr ...

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  4. Hm, Du meinst das ironisch aber für ein paar Sekunden huschte mir der Gedanke auch so durch den Kopf ;)

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  5. Martin von Arndt4. Juli 2002 um 21:41

    Hatte soweiso vor, in Markgröningen eine Stadtschreiberstelle zu etablieren. Startgeld ca. 200 € / Person, als Gewinn neben dem Ruhm dann 3 Monate kostenloser Aufenthalt in meinem (trockenen) Keller. Und ein Taschengeld von 50 € / Monat. Man könnt's ja mal probieren.

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  6. Martin von Arndt4. Juli 2002 um 21:41

    Hatte soweiso vor, in Markgröningen eine Stadtschreiberstelle zu etablieren. Startgeld ca. 200 € / Person, als Gewinn neben dem Ruhm dann 3 Monate kostenloser Aufenthalt in meinem (trockenen) Keller. Und ein Taschengeld von 50 € / Monat. Man könnt's ja mal probieren.

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  7. Ja, seh ich auch so. Vor einem Jahr ist dieser Wettbewerb zum ersten Mal ausgeschrieben worden und man hat in Unterfranken tatsächlich die Chuzpe (eigentlich das falsche Wort in dem Zusammenhang) gehabt, für dieses frisch geborene Larifari schon ein Startgeld zu erheben. Traurig ist, daß ich in einem Literaturforum vor einem Jahr zu diesem Thema ("Keine Kohle den Juroren") um Meinungen gebeten habe und sich nur gut 10% aller Teilnehmenden gegen solche Startgebühren aussprachen und auch nicht bereit waren, solche Wettbewerbe zu boykottieren. Die überwiegende Mehrzahl erklärte, daß es ihr egal sei, und daß 10 DM ja wohl ein fairer Einsatz seien gegen eine mögliche Jackpotsumme von 1000 DM. Ok, laßt die Kugel rollen, Leute, aber denkt dran: es kann nur eine(r) gewinnen!

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  8. Also gut, Herr von Arndt, ich ziehe ich Betracht, mich als erster für diesen Stadtschreiberposten zu bewerben; aber nur, wenn Harald Schmidt mich zum Interview in seine Show einlädt und nur, wenn ich am Ende in meine Vita schreiben darf: Träger der Dr. Martin-von-Anrdt- Medaille am Bande.

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