Mittwoch, 30. März 2005

Widmar Puhl: HANDFESTE LUFTSCHLÖSSER



Vom praktischen Nutzen der Utopie.

"Das Denken geht dem Gestalten voraus. Wer die Zukunft mitgestalten will, sollte wissen, worum es geht."

Die Essays dieses Bandes verbinden die kritische Suche nach dem praktischen Nutzen der Utopie. Die Ergebnisse der Arbeit von Widmar Puhl sind keine Lobeshymne auf den Fortschritt der letzten zehn Jahre.

Technische Visionen sind für Widmar Puhl nicht alles. Seine spannenden Schilderungen gehen der Frage nach, welche Schlüsse wir aus den Visionen ziehen und wie wir damit umgehen.Und ob wir die in ihnen begründeten Chancen auch erkennen.

"Seit Thomas Morus in dem Roman %u203AUtopia%u2039, dem ersten der Gattung Science Fiction, das Gedankenexperiment des idealen Staates machte, wissen wir, dass Utopien die Gesellschaft ebenso verändern wie technische und wissenschaftliche Entwicklungen. %u2026 Utopien haben ja nicht nur einen praktischen Nutzen, wenn Erfindungen daraus werden. Utopisten sind für mich daher nicht ausschließlich Science-Fiction-Autoren und Erfinder, sondern auch Denker, die %u203Anur%u2039 vor möglichen Risiken künftiger Entwicklungen warnen. %u2026 Wer die Denkstuben der Utopisten sichtet, fragt sich: Was wird, was kann und was soll kommen? Alle Utopisten sind sich darin einig: nicht jede Zukunft ist wünschenswert. Es steht schlecht um den Globus. Wo liegen die Grenzen der Utopie bei der Lösung globaler Probleme?"



Siehe auch: http://www.obleser-publizistik.de/0_content/HLSchloesser.html



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