Donnerstag, 27. Dezember 2012

Volker Demuth | Stille Leben | Roman

Volker Demuth | Stille Leben | Roman
Erscheint im Februar 2013
ca. 340 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ca. F [D] 22,50 / [A] 23,20
ISBN 978-3-86351-058-9
klöpfer & meyer

»Dieser Autor ist unter den wenigen der Zeit, die eine traumwandlerisch selbstverständliche
Fertigkeit im Erfinden zwingender Poesie besitzen. So dreht sich in seinen Texten der Sprachkörper, der Resonanzkörper der Sprache.«
Joachim Kalka
»Nur von wenigen Autoren lässt sich behaupten, dass ihre Sprache den Leser anhaltend zu faszinieren und zu beschäftigen vermag. Volker Demuth ist einer dieser raren Virtuosen. Demuths Sprache strömt eine derart betörende Sinnlichkeit und subkutane Erotik aus, dass man sich ihr in vollem Bewusstsein willig hingibt.«
René Ammann
»Volker Demuth ist kein Zwangsironiker, der hinter jedem aufscheinenden Zeitbild eine Pointe platziert. Seine den Farb-, Form- und Geruchssinn gleichermaßen ansprechende Prosa kratzt am Begriff Bürgerlichkeit.«
ekz

»Volker Demuth hat klug, konzentriert und kompromisslos ein wirkliches Gesamtwerk geschaffen.«
Jury der Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung 2012

Es ist der regengraue Morgen eines 3. Januar, an dem Arne, Biotech-Forscher, in Berlin das Flugzeug besteigt. Vor ihm liegt die Reise in einen anderen Kontinent, in die endgültige »Spurlosigkeit«, so hofft er. Hinter ihm liegen die Jahre seiner Ehe, vor allem aber die kurze, leidenschaftliche Beziehung zu der jungen Künstlerin Caroline. Erneut tauchen vor ihm die Bilder aus Paris, New York und Stockholm auf. So gerät er, während er mit dem Laptop noch einmal Carolines Stimme hört, immer tiefer in die Vergangenheit, in der sich glückliche und tragische Momente, Liebe und Gewalt wie in einem Kaleidoskop überlagern.
Mit seiner facettenreichen Sprache gelingt Volker Demuth ein scharfsinniger und intensiver Blick auf die ersten Jahre unseres Jahrhunderts, manchmal melancholisch und immer voller Lebenswissen. Dabei scheint es das Fleisch zu sein, dieser Grundstoff von coolen Körpern und zerbrechlichen Lebensentwürfen, das die letzte Schnittstelle zwischen Liebe und Sex, erregenden Bildern und dunklen Sehnsüchten bildet.
Eine tief berührende Liebesgeschichte und zugleich ein spannender roman noir. Brillant erzählt Volker Demuth, wie unlösbar Glück und Verzweiflung, Leidenschaft und Tod miteinander verwoben sind. Ein ergreifender, fesselnder Gegenwartsroman.

Volker Demuth
1961 geboren, lebt in Berlin und am Rand der Schwäbischen Alb. Studium an den Universitäten Oxford und Tübingen, wo er über J.M.R. Lenz promovierte. Von 1993 an freier Journalist und Schriftsteller. Neben seiner Tätigkeit beim Rundfunk (SWR) veröffentlichte er zahlreiche Bücher und schreibt u.a. für Lettre International, die Neue Rundschau und Die Welt. Seine Gedichte wurden ins Französische, Englische und Russische übersetzt. Er ist Mitglied des deutschen P.E.N.-Zentrums und erhielt für seine Werke mehrere Auszeichnungen. Bei Klöpfer&Meyer erschien 2007 sein Erzählband »Das angekreidete Jahr«, »der die Kritik begeistert hat«, so zu Recht der Südkurier, »ganz hervorragend«, so der Südwestrundfunk.
Mehr über den Autor unter: www.volkerdemuth.de

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