Montag, 10. November 2008

Workshop – Literatur, Schreibwerkstatt



Termin: Donnerstag, 13.11.2008 / Freitag, 14. 11.2008 (jeweils 9.00 Uhr – 16.00 Uhr)



Schulzentrum Bietigheim / Ellental



Ausführung: Sternmut- Literatur: Norbert Sternmut mit Angelika Breitschopf,



Hauptthema/Ziel



Ziel: Das Projekt hat zum Ziel die Jugendlichen für die Literatur zu begeistern und



erste Anleitungen zum eigenen Schreiben zu geben. (Schreibwerkstatt).



Über die Vorstellung und unter der Anleitung von Norbert Sternmut



sollen die Schüler zu eigenen Ideen kommen,



eigene Schreibmöglichkeiten erkennen und sich einen experimentellen Zugang



zur Literatur eröffnen. Sternmut wird aus seinem biographischen Werdegang heraus entsprechende Erfahrungen und Möglichkeiten einfließen lassen, wird



berichten, wie er selbst zur Literatur gekommen ist, wie er schreibt, weshalb er schreibt, welches „Handwerkszeug“ der Schreibende benötigt, wie



unterschiedlich der Zugang zur Literatur sein kann, wie mannigfaltig und individuell



die Beweggründe zum eigenen Schreiben sein mögen, welche Themen



bearbeitet werden können, was formal zu beachten ist.



Grundsätzlich: welche Möglichkeiten können sich uns durch die Literatur



und dadurch, dass wir selbst zur Autorin, zum Autorin werden, eröffnen.



Unterthema



Weiterhin das Thema: wie entsteht ein Buch?



Was macht ein Verlag, ein Buchhändler? Wie komme ich zum eigenen Buch? Ist „Schriftsteller“ ein Beruf wie jeder andere? Was leisten: Literaturzeitschriften?



Insgesamt sollen die jugendlichen Schüler aber in eine Eigendynamik zum eigenen Schreiben kommen, sollen Hemmungen in Bezug auf Literatur abbauen, sollen aus ihrem eigenen



Werdegang berichten und sich selbst in Literatur einbringen, sich selbst beschreiben,



sich selbst literarisch umsetzen, die eigene Fantasie entdecken.



Es gilt, Impulse zum eigenen Schreiben zu setzen, außerhalb jeder



Beurteilung, jedes Maßstabes, jeder Zensur, soll das Gefühl hin zur Literatur



angesprochen werden, über die germanistische Analyse von Texten hinweg,



hinweg über ein „Schubladendenken“ nach Gut und Böse, schlecht und gut.



Wir wollen Offenheit schaffen, Interesse, Neugierde, Experimentierfreudigkeit,



wollen Literatur erleben, erfühlen, wollen den literarischen Raum so offen



wie möglich gestalten, die Schüler nicht abschrecken, sondern



begeistert aufschrecken.



Verwendete Literatur



Sternmut wird dies am Beispiel von Goethes: „Die Leiden des jungen Werther“



und darauf folgend: „Die neuen Leiden des jungen W.“



exemplarisch darlegen, wie auch aus seiner eigenen Anschauung



das Beispel von Celans „Todesfuge“ umsetzen.



(Entsprechendes Filmmaterial wird vorliegen.)



Methoden:



vorhandene Literatur, Film/DVD, Diskussion, Groß- und Kleingruppenarbeit, Einzelarbeit,



Vortrag, Präsentation.





Kurzvita:



Angelika Breitschopf: geboren 1962 in Waiblingen.



Diplom Sozialpädagogin (FH). Arbeit innerhalb der Fortbildung von Jugendlichen



in einem Bildungszentrum. Bildungsreferentin.



Fortbildung zur Systemischen Beraterin beim StIF (Stuttgarter Institut für Systemische Therapie, Beratung und Supervision).



Norbert Sternmut: geboren 1958 in Stuttgart.



Werkzeugmacher: Diplom-Sozialpädagoge (FH). 1988-1992: Arbeit in der psycho-sozialen Betreuung und Beratung älterer Menschen. Altenpfleger:



Seit 1993 innerhalb der Bildungsarbeit tätig in unterschiedlichen Maßnahmen



der Jugend.- und Erwachsenenbildung.



Seit 2006 Arbeit in der psycho-sozialen Betreuung junger Menschen innerhalb



einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB).



Schriftsteller. Bisher 20 Einzeltitel (Romane, Lyrikbände, Theaterstücke...)



Zuletzt: „Norman“- Roman, Wiesenburg Verlag –



als Abschluss einer Trilogie ( „Der Tote im Park“ 1999 / „Marlies“ 2003)



Vertreten in 60 Anthologien.



Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband (VS).



Stipendien des Landes BW und der Stadt Gerlingen.



Zuletzt: „Wiener Werkstattpreis“ 2008



Ludwigsburg, der 01.November 2008

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