Freitag, 29. Juli 2005

"What's kOOking?" beim Vaihinger Strandleben



„What's kOOking“ ist das Motto der dritten
Open-Air-Lesung im Literatursommer am Strand von Vaihingen. Auf dem
Marktplatz werden am Freitag, 29. Juli, ab 20 Uhr Karla Reimert aus
Karlsruhe/Berlin und Martin von Arndt aus Markgröningen/Berlin als zwei
ihrer Mitglieder die Berliner AutorInnengruppe kOOk mit humoresken und
tiefgründigen Prosatexten vorstellen.



Orga und Moderation: Oliver Gassner



Links:

kOOk - Label und Verlag

Martin von Arndt


Mittwoch, 20. Juli 2005

Lesung mit Banjomusik: "Amerika, Amerika" beim Vaihinger Strandleben"



„Amerika, Amerika – Love and Crime“ ist das Motto der zweiten Open-Air-Lesung im Literatrsommer am Strand von Vaihingen. Auf dem Marktplatz werden am Freitag, 22. Juli, ab 20 Uhr der Autor und Übersetzer Johannes Beilharz aus Stuttgart und die Schriftstellerin und Theaterautorin Ulrike Dietmann aus Calw „Amerikanisches“ zu Gehör bringen. Und damit die Stimmung passt, wird Mark Hatlie, ein in Tübingen lebender Amerikaner aus Südkalifornien, das Ganze mit Liedern auf dem Banjo einrahmen.



Orga und Moderation: OLiverG ;-)



[via VBP]

Donnerstag, 14. Juli 2005

Literarischer Sommer beim „Strandleben 2005“



wORTwechsel



Literarischer Sommer beim „Strandleben 2005“

in Vaihingen an der Enz



Alle Lesungen 20h, Marktplatz Vaihingen/Enz,

bei schlechter Witterung:

Gasthaus Engel, Stuttgarter Straße, Nebenzimmer



Orga und Moderation: ligatur e.V. / Oliver Gassner





· Freitag, 15. Juli:

Jochen Weeber (Vaihingen und Reutlingen) & Martin Stockburger (Konstanz):

"Frische Farben"



· Freitag, 22. Juli:

Ulrike Dietmann (Calw) & Johannes Beilharz (Stuttgart)

"Amerika, Amerika: Love & Crime"

mit Banjobegleitung durch Mark Hatlie



· Freitag, 29. Juli:

Karla Reimert (Karlsruhe) & Martin von Arndt (Markgröningen)

“What’s KOOKing?“ -



· Freitag, 05. August:

Matthias Penzel (Berlin) & Mike Bartel (Pforzheim)

"Heut geben wir uns die Schreibtischkante"



· Freitag, 19. August:

Wolfgang Duffner (Brigachtal/Baar) & Helmut Pfisterer (Stuttgart)

"Literatur von hier - Dialekt + Regionales"





Eine Veranstaltung des ligatur e.V. in Zusammenarbeit mit: dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. (Finanzierung), der Buchhandlung Burkhardt, dem Gasthaus Engel

und dem Kulturamt der Stadt Vaihingen/Enz





Jochen Weeber

geboren 1971 in Vaihingen an der Enz

aufgewachsen in Sersheim

lebt in Reutlingen

trainiert Wörter

Auszeichnungen: Stipendium ESSLINGER BAHNWÄRTER, Stadtschreiber Ehingen, ,Literaturstipendium Schwaz (Österreich)

Jochen Weeber wird humoristische Kurzprosa lesen.



Martin Stockburger

*1960 in St. Georgen im Schwarzwald, lebt nach Studium als Angestellter und Schriftsteller in Konstanz. Seit 1986 zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien, im Rundfunk und im Internet. Seit 1987 Redaktionsmitglied bei der Literaturzeitschrift WANDLER. Mitglied im VS. Zahlreiche Lesungen. Bisher drei Einzeltitel: Die griechische Reise, Erzählung 1998, Der Student am See, Roman 2000 und Das Jahr des Autors, Roman 2003 (alle im Klaus Bielefeld Verlag, Friedland).

Sein neuestes Buch „Das Jahr des Autors“ ist eine tagebuchartige Auseinandersetzung eines Autors mit sich uns seiner Umwelt. Der Schwarzwälder Bote hält es für ein „eindringliches Zeitbild“, der Südkurier meint, es sei „leicht zu verdauen“. Rezensentinnen im Internet halten es für „radikal provokativ“ oder meinen „das Geniale an dem Buch ist das Bruchstückhafte.“

Martin Stockburger liest aus „Das Jahr des Autors“, aus früheren Büchern

und aus noch Unveröffentlichtem.



Ulrike Dietmann

1961, studierte an der Hochschule der Künste Berlin, arbeitete als Regisseurin, Veranstalterin, Dramaturgin und veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Romane, für die sie renommierte Preise und Stipendien erhielt. 2004 lebte sie auf einer Ranch in Wyoming, um für ihr neues Buch (Erscheinungstermin 3/2006 im Löwe Verlag) zu recherchieren. Die Pferdebesitzerin und begeisterte Reiterin lebt mit ihrer Familie in Calw.



Johannes Beilharz

Geb. 1956. Studium der Anglistik und Romanistik in Regensburg und Boulder, Colorado, USA. M.A. in engl. Literatur/Creative Writing 1981.

Bis 1985 in Colorado als Übersetzer und Autor, dann in Vöhringen, Württemberg, seit 2002 in Stuttgart. Veröffentlichung von Lyrik, Prosa und literarischen Übersetzungen in USA und Deutschland, künstlerische

Arbeiten in Acryl, Gouache, Aquarell und Mischtechniken.

Kunstausstellungen seit 2002. 2003 erschien bei Alkyon "Die gottlosen Ameisen. Erzählungen". Die Veröffentlichung eines weiteren Buches ist für 2005 geplant. – Johannes Beilharz wird in den USA spielende Science-Fiction- und Kriminalkurzgeschichten lesen.





Mark Hatlie (Banjo)

US-Amerikaner, *1966, ist seit 1988 in als Historiker und Slawist in Old Europe unterwegs. Seit 1999 in Tübingen gestrandet, findet er über die Musik nach Hause. Er spielt Banjo, das einzig wahre amerikanische Instrument, im Dienste der Aufklärung und zur allgemeinen Heiterkeit und der Massen. Er wird Eisenbahnlieder und Gospel-Songs mit abgewandelten Texten singen und spielen.



Martin von Arndt

1968, ungarischer Herkunft, promovierter Literatur- und Religionswissenschaftler. Lebt als freier Schriftsteller, Musiker und Übersetzer, derzeit in Markgröningen. Veröffentlichung von insgesamt acht Büchern, darunter ein Roman und Erzählungen, und sechs CDs. Zahlreiche Literaturpreise und Stipendien, zuletzt Stadtschreiber von Rottweil und Förderstipendium des Auswärtigem Amts für ein aktuelles Romanprojekt.



Karla Reimert

Jahrgang 1972, Literaturwissenschaftlerin und freie Autorin aus Berlin, Chefredakteurin der deutsch-polnischen Zeitschrift WIR, Wissenschaftslektorin, Übersetzerin. Verheiratet, Mutter einer Tochter. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, ein Buch ("Kafka für Eilige", Aufbau-Verlag). Preise u.a. Würth-Preis, Preisträgerin des „Tatort-Eifel“-Festivals, Preis der Stadt Steyr/Österreich, Preisträgerin des Autorinnenforums Rheinsberg und des Essaywettbewerbs der japanischen Botschaften.

Wolfgang Duffner

*1937. Aufgewachsen in Freiburg und Sasbach. Studium der Geschichte, Archäologie und Germanistik in Freiburg und Wien. Fünf Jahre Südamerika. Lehrtätigkeit bis 1993 in Villingen/Schwarzwald. In Brigachtal auf der Baar lebend.

Veröffentlichungen u.a.: Das neue Rollwagenbüchlein. Elster 1985, Mehr geneigt ins Nichts. Bleicher 1999, Roggenbach im letzten Jahr. Klöpfer u. Meyer 2001, Der Gesang der Hähne. Fragmente aus dem Waldcafe. Klöpfer u. Meyer 2004. Sowie ca. 20 Hörspiele. Lesen wird Wolfgang Duffen aus seinem neusten Kurzprosaband ‚Der Gesang der Hähne’.



Helmut Pfisterer

"Geboren wurde er 1931 in Leonberg. Über die Muadrschproch, die ihm seit jeher wichtig war, sagte er unter anderem vor vielen Jahren:

"Wenn da von Leonberg nach Eltinga kommsch / hosch , wenn da hoimgohsch / Tascha voll/ mit laudr neie Wörter / grauziche drbei ".

Gymnasiast, Feinmechaniker, Ingenieur, er wird schließlich Schulmeister und unterrichtet als Berufsschullehrer vier Jahre im Iran und in Afghanistan. Von dieser Zeit erzählen die Geschichten in seinem ersten Buch "Die Liebe des Muezzin". Helmut Pfisterer liest aus neuen Texten.





Der Verein & Dank



Der ligatur e.V. wurde ursprünglich in Konstanz gegründet und hat im Jahr 2004 seinen Sitz nach Vaihingen an der Enz verlegt, wo sein jetziger Vorstandssprecher und Mitgründer Oliver Gassner wohnt. Seit 1997 veranstaltete der Verein jährlich Lesungen in Vaihingen an der Enz.



Dank an:



Frau Bärbel Schmider und dem Kulturamt der Stadt für die Unterstützung bei Einladungen und Ankündigungen und für die Stühle und den Strom.



Mike Bartel für die Bereitstellung der Ton-Anlage.

Sonntag, 10. Juli 2005

Lasst den Orten Bilder folgen



Mitgliederausstellung zum Schillerjahr mit Sommerfest



Eröffnung und Sommerfest: Freitag, 15. Juli 2005, 19.00 Uhr



Begrüßung : Ulli Heyd, Erste Vorsitzende des BBK



Grußwort: Dr. Wolfgang Ostberg, Leiter des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart



Leseperformance: Armin Elhardt



Öffnungszeiten: Sa. u. So. 11.00 - 16.00 Uhr



Dauer: 15.07. - 30.09.2005

http://www.bbk-wuerttemberg.de/index/Archiv/2005/Schillerjahr



BBK Bund Bildender Künstlerinnen Württembergs e.V.

Atelierhaus

Eugenstraße 17

70182 Stuttgart

Telefon: 0711 - 83 85 993

E-Mail: info @ bbk-wuerttemberg.de

Mittwoch, 29. Juni 2005

Kunst als Weckreiz - Künstler als Plebejer Offener Strafvollzug auch für Autoren und Künstler



von Ines Eck



Geld wurde erfunden, um Fähigkeiten und Waren austauschen zu können. In Deutschland liegen Fähigkeiten und Waren weitgehend brach, weil die Geldmenge nicht entsprechend den anwachsenden Fähigkeiten und Waren infolge des technischen Fortschritts vermehrt, sondern über Spekulationen und Sparmaßnahmen den Austauschprozessen entzogen wird.



Es gab für Autoren/Künstler ausreichend Möglichkeiten, sich in fair dotierten "Brotjobs" oder Teilzeitanstellungen den Lebensunterhalt verdienen zu können. Die Jobmöglichkeiten fielen infolge der Sparpolitik weg. Die Hartz4Gesetze zwingen Menschen nicht nur in relativer Geldarmut zu leben, sie verweigern Millionen Menschen Bürgerrechte. Menschen, die im Arbeitslosen2Status leben müssen, haben kein Recht auf Datenschutz, kein Recht auf Unversehrtheit der Wohnung, kein Anrecht auf Ortsabwesenheit, -

ohne dem ausweichen zu können. Wer sich abmeldet, um die Stadt zu verlassen, erhält kein Geld und ist nicht krankenversichert. Auch wenn er freischaffend oder in einem 1-Euro-Job arbeitet. Wenn Menschen verheiratet sind, erhalten sie monatlich automatisch 68 Euro weniger und haben nur Anspruch auf sechzig statt hundert Quadratmeter Raum. Geld und Raum bedeuten auch Arbeitschancen .



Der Autor und Künstler ist in seinen Bewegungs- und Arbeitsmöglichkeiten abhängig von Entscheidungen eines Fallmanagers. Die Fallmanager agieren im Rahmen ihrer Vorschriften gewöhnlich fair. Die Vorschriften lassen ihnen wenig Freiräume. Journalisten ermittelten, daß Angestellte der Arbeitsagentur angewiesen wurden, innerhalb der Vorschriften so schikanös gegen Arbeitslosengeldempfänger vorzugehen, daß Geld im Rahmen von

Bestrafungsaktionen eingespart werden konnte/könnte.



Andererseits wurde und wird von der Arbeitsagentur Geld für Prozesse ausgegeben, die Arbeitssuchenden nichts nutzen. Ein Medienassistent/Soundkünstler wurde unter Androhung des Entzugs des Existenzminimums gezwungen, wochenlang Kreuzworträtsel zu lösen und Einführungsvorträge in die Computertechnik anzuhören, obwohl er eine Programiersprache lernen wollte. Diese Maßnahme kostete tausend Euro. Das Logo der Arbeitsagentur zeigt eine Sackgasse. Als die Sackgasse Rot auf Weiß gezeichnet war, schien der, der sie benutzt, wie über ein vereistes Feld entfliehen zu können. Die Sackgasse wurde Weiß auf Rot, das Bild provoziert das Gefühl, als ständen entlang eines Weges, der an einer Mauer endet, Mauern. Für dieses Kunstwerk wurden zigtausende Euros bezahlt.

Es scheint ausreichend Geld vorhanden.



Ziel der Autoren/Künstler ist es, unter fairen Arbeitsbedingungen arbeiten zu können. Es wäre bereits eine Hilfe, die die Gesellschaft keinen Cent kostet, wenn von den Verbänden durchgesetzt werden könnte, daß Menschen nicht täglich persönlich zum Briefkasten gehen müssen, obwohl es Mobiltelefone und Internetmöglichkeiten gibt, um einen Arbeitssuchenden rechtzeitig zu benachrichtigen, falls es Jobmöglichkeiten für ihn gibt.

Mitarbeiter der Enquetekommission des Bundestages sagten, daß Schauspielerverbände erreichen konnten, daß jobsuchende Schauspieler sich frei bewegen dürfen. Autoren und Künstler müssen sich frei bewegen - können, wenn sie auch anderes darstellen können wollen als Reaktionen auf einen Alltag im Offenen Strafvollzug, in den sie gezwungen werden, als seien sie straffällig geworden, weil ihre Interessenvertreter/Verbände nicht durchsetzen konnten, daß sie für Ausstellungarbeiten und Textveröffentlichungen kostendeckende und existenzabsichernden Arbeitshonorare erhalten. Sie müssen unterwegs sein, um Arbeitspartner und Mäzene finden zu können.



Ein Bürgergeld, das honoriert, daß Menschen arbeiten, in dem sie leben (ohne Kranke gäbe es keine Ärzte...) könnte die Ghetttoisierung von Millionen Menschen in Deutschland beenden. Das Geld, das das Existenzminimum absichert, ist in Löhnen und Sozialgeldern bereits vorhanden. Wenn jeder Bürger ein Grundgehalt in Form eines Bürgergeldes erhält, braucht niemand Sozialhilfe und Institutionen, Arbeitslosenpflichtversicherung und

Institutionen, Rentenpflichtversicherung und Institutionen mehr. Wer in Notfällen

mehr Geld als das Existenzminimum an der kulturellen Armutsgrenze haben will, könnte sich freiwillig versichern. Die Lohnnebenkosten würden massiv sinken. Bespitzelungs- und Repressionssysteme gegenüber denen, die keinen Job finden können, würden verschwinden. Deutschland würde ein freiheitlich-demokratischer Staat, in dem jeder Bürger eine faire Chance hat, Fähigkeiten im Interesse anderer fair bezahlt einzubringen.



Ines Eck

www.textlandschaft.de words pictures sounds