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Freitag, 20. April 2007

VS Regionalgruppe Heilbronn-Neckar-Franken

Auch thematische Diskussionen, Seminare und diverse öffentlichkeitswirksame Aktionen sollen diskutiert werden. So gibt es u.a. die Idee eine "Lange Nacht der Bücher" gemeinsam mit Bibliotheken und Buchhandlungen der Region durchzuführen. Die vollständige Einladung und weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.vs-hnf.de.

Am 14. Mai trifft sich die neue Regionalgruppe Heilbronn-Neckar-Franken des Schriftstellerverbandes VS erstmals. Eingeladen sind auch (Noch-)Nichtmitglieder. Die Regionalgruppe will in zukunft regelmäßig zum Erfahrungsaustausch einladen.

Donnerstag, 10. Februar 2005

litblog.bw 2.0



Der Vorgänger dieses Weblogs, http://carpe.com/litblog/ hat sich technisch überholt. Daher ein Neustart an neuer Stelle.


Was ein Weblog ist? Nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog


Donnerstag, 3. Februar 2005

"WIR LASSEN DEN HAU RAUS"



Stuttgarter Schriftstellerhaus
Kanalstraße 4
70182 Stuttgart
Tel. 0711-23 35 54
http://schriftstellerhaus.de.vu
POET'S CORNER
Mit Literaten im Gespräch
"WIR LASSEN DEN HAU RAUS"
Skurrile Rosenmontagsblüten
verstreut durch die Autoren
Armin Elhardt
Harald Frick
Günter Guben
Helmut Pfisterer
Peter Schlack
Klaus Thaler
Montag, den 7. Februar 2005,
um 19.00 Uhr
EINTRITT FREI!
Verein Stuttgarter Schriftstellerhaus e.V.

Mittwoch, 26. Januar 2005

<b>Neuerscheinung</b>



„Trainieren Sie die gestörte Feinmotorik mit Knetmasse oder mit einem Gummibällchen, hatte der Arzt empfohlen. Sie können meinetwegen auch Buchstaben malen, das hilft, das finden Sie schon selber heraus. Ich hatte mich fürs Buchstabenmalen entschieden, und aus diesem sind nach und nach lesbare Sätze entstanden. Also schreibe ich jetzt, Tag für Tag, schreibe gegen die Gefahr der Verblödung an, schreibe mich ins Wahrnehmen hinein, daß ich vor allem mich selbst nicht aus den Augen verliere, daß ich, aufschreibend, spüre: Du lebst noch, du läßt es nicht zu, ins Sprachlose abgeschoben zu werden.“
(aus: AbLeben - Aufzeichnungen aus einer erdfernen Welt) - Roman v. Hans Zengeler. Wer mehr wissen möchte, kann sich hier informieren.
Mögliche Rezensenten können sich via mail bei mit melden.

Donnerstag, 20. Januar 2005

Einigung zwischen deutschen Verlagen und Autoren: Gemeinsame Vergütungsregeln für die Belletristik

Der Kompromiss-Vorschlag des Bundesjustizministeriums sieht vor, dass der Autor im Regelfall mit zehn Prozent am Nettoverkaufspreis jedes verkauften und nicht remittierten Hardcover-Exemplars beteiligt wird, in begründeten Ausnahmefällen kann das Autorenhonorar auch darunter liegen. Bei großen Verkaufserfolgen gelten ansteigende Vergütungsstaffeln. Für Taschenbücher gelten gesonderte Regelungen, bei bis zu 20.000 verkauften Exemplaren erhalten die Autoren fünf Prozent, auch hier gilt eine ansteigende Vergütungsstaffel. Der Erlös aus der Verwertung buchferner Nebenrechte geht zu 60 Prozent, der aus anderen Nebenrechten zur Hälfte an den Autor. In der Regel zahlen die Verlage einen Vorschuss an die Autoren, aber kleine und mittlere Verlage können, sofern es die Umstände rechtfertigen, davon abweichen.

Die Honorarkommission „Belletristik“ des VS hatte diesen Kompromiss-Vorschlag nach langwierigen Beratungen dann doch abgesegnet.
„Es ist uns nicht leichtgefallen, diesem Vorschlag zuzustimmen“, räumte Dr. Fred Breinersdorfer, Vorsitzender des VS ein „aber wir sehen in den Zeiten von Hartz IV, in dieser Vereinbarung, mit der Mindeststandards geschaffen wurden, eine wirksame Absicherung gegen Honorardumping“.

Die Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries: „Ich freue mich über diesen ersten Abschluss Gemeinsamer Vergütungsregeln. Die Mediation, deren Ergebnis diese Einigung ist, hat das Bundesministerium der Justiz gerne übernommen. Denn das Gesetz von 2002, mit dem Neuland betreten werde, soll auch in der Praxis ein Erfolg werden.“

Das „Gesetz zur Verbesserung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“ ist am 1. Juli 2002 in Kraft getreten. Es sieht vor, dass sich Urheber und Verwerter auf gemeinsame Vergütungsregeln einigen. Nachdem sich die Verlegervereinigung Belletristik im Oktober 2003 nach dem Scheitern der Gespräche mit dem VS aufgelöst hatte, haben Vertreter der Verlage Rowohlt, Fischer, Antje Kunstmann, Hanser, Berlin Verlag, Lübbe, Piper, Seemann-Henschel sowie Random House für die belletristischen Verlage die Verhandlungen mit dem Bundesjustizministerium geführt.


Aktuelles - Verband deutscher Schriftsteller (VS)

Die Vertreter des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) sowie eine repräsentative Anzahl deutscher Belletristikverlage stimmten den „Gemeinsamen Vergütungsregeln für Autoren belletristischer Werke in deutscher Sprache“ zu, die im vergangenen Jahr als Kompromiss vom Bundesjustizministerium erarbeitet wurden. Diese Vermittlung war notwendig geworden, weil die Gespräche über gemeinsame Vergütungsregeln zwischen der eigens dafür gegründeten Verlegervereinigung und dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) im September 2003 ergebnislos abgebrochen worden waren. „Ich bin froh, dass ein großer Teil der deutschen Belletristikverlage sich bereit erklärt hat, diese Vereinbarung mit dem Verband deutscher Schriftsteller zu unterzeichnen. Damit haben Verlage und Autoren in der Belletristik jetzt eine klare Orientierung“, sagte Dr. Jürgen A. Bach, Vorsitzender des Verleger-Ausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Verleger zur Künstlersozialversicherung



Verleger fordern Umbau der Künstlersozialversicherung und Live-Übertragung von Friedenspreisverleihung - Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Das Manifest zum Link:
Münchner Manifest zur Künstlersozialversicherung
In tiefer Sorge um die Zukunft der Künstlersozialversicherung und die
Existenzbedingungen für unsere Autorinnen, Autoren und Verlage wenden wir
uns heute an Politik und Öffentlichkeit. Wir stellen fest:
In einer Zeit, in der die fatale Wirkung zunehmender Abgabenlasten für das
Gemeinwesen erkannt und bekämpft wird, ist die Künstlersozialabgabe
innerhalb von nur zwei Jahren um 53 Prozent gestiegen. Den Bühnenverlagen
soll sogar eine Vervierfachung der Abgabe zugemutet werden.
Dieser Anstieg der Honorarnebenkosten bedroht die Vergütungen, die wir
Autorinnen und Autoren zahlen. Der Gesetzgeber kann Verlagen und
Kulturunternehmen nicht auf der einen Seite die Zahlung angemessener
Vergütungen vorschreiben und auf der anderen Seite Bedingungen schaffen, die
den Weiterbestand des hohen Vergütungsniveaus im Buchbereich unmöglich
machen.
Mit ihren ständig steigenden Abgabezahlungen müssen die Verlage nicht bloß
die Sozialversicherung von Schriftstellern und Publizisten gewährleisten,
sondern eine immer größere Zahl sonstiger Versicherter, deren Leistungen sie
nicht in Anspruch nehmen, mitfinanzieren. Dies bedroht viele Verlage
inzwischen in ihrer wirtschaftlichen Existenz.
Als im Jahre 2000 der Bundeszuschuss zur Künstlersozialversicherung
abgesenkt und die Abgabe für alle Unternehmen der Kulturwirtschaft
einheitlich auf 4 Prozent erhöht wurde, hat der Gesetzgeber versichert, der
Beitragssatz werde „langfristig stabil“ bleiben. Durchgreifende
Strukturänderungen bei der Künstlersozialversicherung, die erforderlich
gewesen wären, um diese Zusage einzulösen, sind bis heute ausgeblieben.
Wir appellieren deshalb an Bundesregierung und Bundestag, den überfälligen
Umbau der Künstlersozialversicherung endlich entschieden anzugehen. Verlage
und andere Kulturunternehmen dürfen nicht länger ohne Rücksicht auf ihre
wirtschaftliche Situation belastet werden, wenn ein großflächiges
Kultursterben vermieden und die Kranken- und Altersversorgung
freiberuflicher Künstler und Autoren langfristig gesichert werden soll.
München, den 13. Januar 2005


Kommentar OG: Will da jemand E-Mail haben?

Dienstag, 18. Januar 2005

Günther Grass mahnt vor Verschlimmbesserung des Urheberrechts



Vor einer - wörtlich - Verschlimmbesserung des Urheberrechts und davor, daß das Justizministerium in vorauseilendem Gehorsam vor dem Lobbyismus der deutschen Verlegerschaft kapituliere, warnte Günther Grass gestern abend auf einem Symposium der VG Wort in Berlin. Artikel bei Spiegel online

Donnerstag, 30. Dezember 2004

TheaterKN zum Jahreswechsel



Das Tanzbein schwingen wie vor einem halben Jahrhundert? Die damalige Musik
(wieder)entdecken? Diese Gelegenheit bietet sich zum Jahreswechsel im Foyer
des Stadttheaters. Dort veranstaltet das TheaterKN eine große Party im
50er-Jahre-Stil: STRICTLY BALLROOM heißt es ab 21.30 Uhr! Um Mitternacht
wird außerdem ein farbeprächtiges Feuerwerk gezaubert und die
Mitternachtsüberraschung – wird natürlich nicht verraten! Und schauen Sie
doch mal in Ihrem Kleiderschrank oder auf dem Dachboden nach, vielleicht
findet sich noch das eine oder andere originale Accessoire!
Auch zwei Vorstellungen stehen an Silvester auf dem Programm: im
Stadttheater ist um 19 Uhr Joseph Kesselrings „Mordskomödie“ ARSEN UND
SPITZENHÄUBCHEN zu sehen und um 21 Uhr in der Werkstatt berichtet Siggi
Schatz in EINFACH NUR SIGGI aus seinem aufregenden Leben als EDEKA-Lagerist
mit Entertainerqualitäten.
Im neuen Jahr tanzen dann wieder die Hausmäuse Anton, Willi und Franz unter
Oma Hoffmanns Sofa. Ob sich die drei an Zimtsternen und Mandelmakronen satt
essen können und wie sie sich mit Simone Hoffmanns Katze arrangieren, das
verrät ANTON – DAS MÄUSEMUSICAL von Gertrud Pigor und Thomas Pigor am
Sonntag, den 2. Januar 2005 um 15 Uhr im Stadttheater (für alle ab 6
Jahren). Ebenfalls um 15 Uhr erzählen OX UND ESEL auf dem Dachboden der
Spiegelhalle die Weihnachtsgeschichte aus ihrer ganz persönlichen Sicht:
Wer liegt da plötzlich auf dem leckeren Stroh, als der Ochse nach einem
anstrengenden Tag in die Wärme seines Stalls zurückkommt? Ist es vielleicht
das Jesuskind? Wo sind die Eltern? Was ist nun zu tun? Antworten auf diese
und andere Fragen gibt das etwas andere Krippenspiel von Norbert Ebel für
alle ab 4 Jahren.
Wir wünschen Ihnen ein glückliches und gesundes neues Jahr!
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Es ist Ihr's!
TheaterKN
Kasse: Konzilstr. 11, D-78462 Konstanz. Öffnungszeiten: Montag bis
Freitag 10-13 Uhr / 17-19 Uhr, Samstag 10-13 Uhr oder Telefon:
(0 75 31) 900 150 - Ticketfax: (0 75 31) 900 155 -
eMail: theater@stadt.konstanz.de
Stadttheater Konstanz, den
30.12.2004, 10:58 Uhr.

Mittwoch, 24. November 2004

Der KSK-Mail Counter



2.868 E-mails hatte Ulrike Geißler alleine bis Mittwochvormittag gezählt. "Wahnsinn", kommentiert die Mitarbeiterin des SPD-Bundestagsabgeordneten Horst Kubatschka.

aus: Journalismus - Künster Sozialkasse
Mal sehen wie weit der Zähler noch steigt.
Uner obenstehendem Link gibt es eine ganze Reihe Berichte und Interviews zum Stand in der KSK-Frage.
[Ausnahmsweise als neues Posting statt als Kommentar zum dorch schon nach unten gerutschten vorherigen. Dank für den Tipp an Martin Röll]

KSK: Erste Entwarnung



Die aktuelle Pressemitteilung der Enquete vom 23.11.2004 (PDF-Datei, Acrobat Reader vonnöten).

Dienstag, 23. November 2004

Stellungnahme in Sachen KSK

Sehr geehrte Frau Sowa,

zunächst bedanke ich mich für Ihren Einsatz in der Enquete-Kommission und für die guten Nachrichten in Sachen KSK.

Alsdann muß ich wohl einiges klarstellen:

1. Ich bin keineswegs "derjenige welche", der gezielt einen Aufruf gestartet hätte. Es geisterten seit Samstag einige dieser Aufrufe durchs Netz. Offenbar ist - aus implausiblen Gründen - meiner am häufigsten verbreitet worden.

2. Ich habe meinen Aufruf ursprünglich lediglich an Freunde und befreundete KollegInnen geschickt. Es war allerdings keineswegs geplant, daß diese Privatmail tausendfach kopiert und auf Internetseiten, z.T. ohne mein Vorwissen, verbreitet wird.

3. Die Pressemitteilung, die die Enquete-Kommission veröffentlicht hatte, klang nicht nur für mich, sondern bereits für hunderte weiterer KollegInnen im Vorfeld zur gestrigen Veranstaltung besorgniserregend. Ich war auch, wie oben betont, keineswegs erstes Glied in dieser Kette. Die Erstinitiative ging aus von der Mitgliederversammlung des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) in Ver.di Baden-Württemberg, die Samstag stattgefunden hat und zu einer Stellungnahme gegenüber den Enquete-Mitgliedern aufgerufen hat. Ich war, wie gesagt, als möglicherweise von den zu erwartenden Neuregelungen in Sachen KSK betroffener Künstler lediglich eine Privatperson, die diesem Aufruf Folge geleistet hat.

4. Aus den obengenannten Gründen kann ich Ihnen leider auch keine Verteilerliste zukommen lassen, weil ich die Mail nur an 20 Freunde geschickt habe, die sie ihrerseits weitergeleitet haben. Es gibt keinen zentralen Verteiler - hätte ich einen, hätte ich längst darauf aufmerksam gemacht, daß ich keineswegs Ansprechpartner für irgendeine geplante Aktion war.

Gestatten Sie mir noch zwei persönliche Anmerkungen:

Ich glaube, ich habe die Folgen meines Handelns tatsächlich unterschätzt, weil ich nicht damit gerechnet habe, daß sich in diesen Zeiten hunderte, ja tausende freischaffender KünstlerInnen zu einem solchen Protest zusammenbringen lassen. Bis zu einem gewissen Punkt hat mir das auch den Glauben an die Solidarität in diesem Land und Berufsstand zurückgegeben.

Es tut mir auch leid, wenn ich Ihnen und Ihren KollegInnen Unannehmlichkeiten bereitet habe.

Allerdings sollten Sie oder die zuständigen MitarbeiterInnen, die eine solche Pressemitteilung vorlegen, sich künftig auch genauer überlegen, ob man nicht mit Formulierungen wie:

"Soll die KSK erhalten werden, kann sie überhaupt erhalten werden?"

Angst und Sorge schürt bzw. mit den Versorgungsängsten ohnehin schon an den Rand der Gesellschaft gedrückter KünstlerInnen mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von knapp 10.000 € Einkommen nach Steuern spielt. Ich weise den Vorwurf, Ängste geschürt zu haben, damit entschieden von mir. Das Initial ging von der Kommission aus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin von Arndt


Da es mittlerweile reichlich KollegInnen gibt, die mich wegen der vorgestrigen Mailaktion angepflaumt haben, da ich inzwischen auch eine leicht säuerliche Reaktion aus dem Bundestag erhalten habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf folgendes hinzuweisen:
Bitte verbreitet den Text zur befürchteten Abschaffung der KSK nicht mehr weiter.
Zum einen handelt es sich dabei um einen privaten Mailtext an Freunde.
Zum zweiten bin ich nicht der Organisator irgendeiner größeren Aktion.
Zum dritten ist der Termin bereits verstrichen.
Zum vierten hat man seitens der Kommission Entwarnung gegeben (Näheres bitte der morgigen Presse entnehmen oder bei Verdi nachfragen.)
Schließlich hat mich die zuständige SPD-MdB gebeten, die Aktion nun langsam wieder einzustellen, weil man einen normalen Mailverkehr gewährleisten wolle.
Desweiteren möchte ich folgende Erklärung zur "Lichterkette für die KSK" abgeben. Ich zitiere dabei aus meinem Schreiben an die MdB Ulrike Sowa:

Montag, 22. November 2004

Förderkreis-Jubi-Lesung



Am Sonntag, den 28. November, 18 Uhr wird noch einmal mit einer Lesung aus
der Jahresanthologie "Förderband 3 - Im dreißigsten Jahr" an das
Gründungsjubiläum des Förderkreises erinnert. Ort der Veranstaltung: Das
renommierte Stuttgarter Renitenz-Theater.
Es lesen: Beate Ehrmann, Andreas Schendel und Klaus F. Schneider.

Texte und Töne



Also heut: zum Ersten, Zweiten Letzten
Allen Durchgedrehten, umgehetzten
Freitag, 10. Dezember 2004 20:00 Uhr - Studienkabinett
Kurt Oesterle, Jonatahan Gray (Violoncello) und Susanne Götz (Klavier) präsentieren Gedichte und Musik aus drei Jahrhunderten. Ein Spaziergang mit witzigen und frechen, aber auch nachdenklichen und melancholischen Texten und Tönen.
Eintritt: 5.00 €, ermäßigt 3.00 €
Kartenvorverkauf und -reservierung: Musikbibliothek, Telefon 07121 303-2847
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Volksbildung

Immer wieder Montags



Montag, 22. November
Beate Rygiert liest aus ihrem neuen Roman "Der Nomade" (Claassen-Verlag)
Pforzheim, Buchhandlung Gondrom, 20.00 Uhr
Musik: Amadou Kiénou, Bukina Faso, Dschemba + Wolfgang Härtner, Marimba
Montag, 29. November
Literatur-Preisverleihung der Akademie Ländlicher Raum /
Staatsanzeiger-Verlag an Daniel Oliver Bachmann, Volker Demuth + Andrea
Mecke
Stuttgart, Haus der Wirtschaft, Bertha-Benz-Saal, 17.30 Uhr
Laudatio: Minister Willi Stächele, Prof. Dr. Hannelore Schlaffer
Lesung: "Menschen auf dem Land" (Silberburg-Verlag)
Salz & Pfeffer. Texte und Geschichten, die man liest.

Samstag, 20. November 2004

Ende der KSK?

"Ernsthaft gefährdet" ist eigentlich sogar noch ein Euphemismus: die Kommission, die sich Montag, 22.11., 10-14 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung im Paul-Löbe-Haus in Berlin trifft, fragt, inwiefern die KSK überhaupt noch erhalten werden kann. Und ob sie erhalten werden soll.

Wir sollten, wir dürfen nicht zulassen, daß dieser Meilenstein der künstlerischen Sozialabsicherung einfach so mir nichts dir nichts gekippt wird. Jede(r), der / die von der KSK profitiert hat oder in Bälde zu profitieren beabsichtigt, möge sich bitte mit einer Mail an die zuständigen MdBs in der Enquete-Kommission melden und sie bitten, unbedingt um den Erhalt der KSK zu kämpfen.

Seid rasch. Und verkünstelt Euch dabei nicht: Die Mail wird wahrscheinlich nie zu Ende gelesen. Aber auch wenn das der Fall ist, wird sie zur Kenntnis genommen. Wenn 500 solcher Mails eingehen, werden in Berlin einige Köpfe rauchen. Aber wenn 1000 Mails eingehen, kommen die Damen und Herren beträchtlich ins Schwitzen. Noch können wir etwas bewegen. Bewegen wir uns!

Die Mailadressen der Bundestagsmitglieder, die in der Enquete-Kommission tätig sind, gibt's hier als TXT-Datei (2KB).

Die Enquete-Kommission des Bundestags "Kultur in Deutschland" befaßt sich derzeit in einer öffentlichen Anhörung mit der "wirtschaftlichen und sozialen Absicherung für Künstlerinnen und Künstler". Dabei geht es vornehmlich um die ZUKUNFT DER KÜNSTLERSOZIALVERSICHERUNG.
Die KSK ist ein in Europa bislang einmaliges Modell: Künstler, Verwerter und der Bund tragen gemeinsam die Sorge für die Alterssicherung von Künstlern, denen es in wirtschaftlichen Zeiten wie diesen ohnehin noch einen Tick beschissener geht als anderen Berufsgruppen. Nun ist der Fortbestand dieser Sozialversicherung ernsthaft gefährdet, u.a. durch das Engagement profilierungssüchtiger junger Hengste in einer Partei, die 1975 maßgeblich daran beteiligt war, die KSK überhaupt erst aus der Taufe zu heben.

Donnerstag, 18. November 2004

Das neue Sternmut Buch ist erschienen.

Die Gedichte dienen nicht allein der Beschreibung der Grafiken, entwickeln vielmehr ein lyrisches Eigenleben, ohne die Verbindung zur Grafik aufzugeben.
In 88 Rätseln. Zur Unendlichkeit. Und wenn die Rätsel
gelöst sind? Und wenn wir gesehen und gelesen haben? Lyrik, die sich auf Grafik bezieht, das Unendlichkeitszeichen, auf Endlosschleifen, den Globus.
Sternmut und funné haben sich hier gefunden in einem Werk,
einer „Fliegenparade“ einer „Genesis“. Und der Märchenerzähler erzählt
und ein Zwilling, ein Dämon kam in einem Handkoffer ums Leben.
Vorsehung, vorher, der Jungbrunnen, Magier, Münder,
die sich schließen im Rätsel der Narren, die sprachen und lachten.
Sternmut und funné. Ein Gesamtkunstwerk, wobei die einzelnen Teile alleine als Kunstwerk ausreichen würden, zusammen genommen ein Erlebnis bilden.

Mehr Infos über:
Homepage Norbert Sternmut Literatur
http://www.88rue.de

Wiesenburg Verlag
Lyrik und Grafik (Grafik von funné)
Ein Farbkunstdruckband in Leinen.
Bestellung über amazon.
„88 Rätsel zur Unendlichkeit“
Verknüpfung und Vereinigung von Grafik (funné) und Lyrik (Sternmut),
wobei zunächst die Grafik entstand und anschließend Gedichte zu den einzelnen
Grafiken geschrieben wurden. Es ist dabei ein Werk entstanden, wobei sich jeweils zwei gleichberechtigte Kunstgattungen zu einem Werk vereinigen.

Montag, 1. November 2004

<b>Die neueste Geschäftsidee?</b>



Für wie blöde hält man Autoren eigentlich?
Dieser Tage erreicht mich eine Mail mit dem sagenhaften Angebot, mit meinen Büchern in die Top-500-Liste bei Amazon aufzurücken. Ich solle lauter positive Rezensionen meiner eigenen Bücher verfassen, und gegen einen Unkostenbeitrag von 20 EURO (pro Rezension) würden diese unter einem anderen Namen bei Amazon veröffentlicht. Könnte es tatsächlich sein, daß jemand (ein Autor) sich darauf einläßt? Wer hat diesem Geschäftsideeinhaber eigentlich geflüstert, daß Autoren für jeden Werbemist zu haben sind? Sind sie es?

Sonntag, 31. Oktober 2004

Litwettbewerb: Fassade



(Achtung: _Nicht_ für 'Profiautoren')
Neue Bohnen Zeitung
Der 1. Literaturwettbewerb der Bohnenzeitung wurde gestartet!
Der Wettbewerb steht unter dem Motto %u201EFassade%u201C: Der Beitrag muss nicht genauso heißen, er sollte aber in der Arbeit %u201Eersichtlich%u201C sein, entweder im übertragenen oder im herkömmlichen Sinn.