Donnerstag, 8. Juni 2006
Dienstag, 6. Juni 2006
Don't trust the author, trust the trade
Die Kasperl vom Deutschen Literaturmuseum in Marbach zeigen in überzeugender Manier einmal mehr, wohin der Trend in Sachen Literaturmarketing geht. Zur Eröffnung ihres kreuzlangweiligen Literaturmuseums der Moderne das Schaf von Bundespräsidenten einladen, damit überhaupt jemand kommt, die Stühle vierfach mit geladenen Gästen überbuchen, um dann anschließend die Daimler-Mitarbeiter und die des Metzgereigroßhandels Nägele / Kleiningersheim einzulassen, die Delegierten des P.E.N. und des Verbands deutscher Schriftsteller aber nicht. Wozu braucht man in Marbach auch lebende Autoren, die schmutzen schließlich nur und sind andauernd hungrig.
Dienstag, 7. März 2006
Literaturtage des VS in Lauffen am Neckar - 11. bis 14. Mai 2006
Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in Baden-Württemberg veranstaltet alljährlich zusammen mit einer Kommune im Ländle seine Literarischen Sommertage. Welcher Ort könnte für ein Wochenende voller Literatur besser geeignet sein als der Geburtsort Hölderlins, nämlich Lauffen am Neckar? An den öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen können natürlich auch Nicht-VS-Mitglieder. Wer übrigens anreisen und übernachten möchte - Lauffen ist ein idyllisch gelegener Ort mit mittelalterlichem Stadtkern und vielen, vielen Weinbergen dem hilft VS-Vorstandsmitglied Matthias Kehle gerne bei der Vermittlung eines günstigen Zimmers. Er steht auch für weitere Auskünfte zur Verfügung unter maske@matthias-kehle.de.
Programm der Literarischen Sommertage des VS in Lauffen am Neckar
11. Mai (Donnerstag)
19.30 Uhr Podiumsdiskussion Sind Bestseller Literatur? Warum nicht!
Mit Felix Huby, Jürgen Lodemann, Peter Renz und Rainer Wochele, Moderation Uwe Grosser (Heilbronner Stimme).
ca. 21.00 Uhr Krimi-Lesung mit Felix Huby und Christine Lehmann
Veranstaltungsort: Stadthalle
12. Mai (Freitag)
19.30 Uhr Hölderlin-Vortrag mit Imre Török
20.30 Uhr Lesung mit Werner Dürrson und Walle Sayer
(Eine Veranstaltung des Förderkreises deutscher Schriftsteller
in Baden-Württemberg)
Veranstaltungsort ist jeweils das Museum der Stadt Lauffen im Klosterhof
13. Mai (Samstag)
11.00 Uhr Lesung mit Marcus Hammerschmitt
(Veranstaltungsort: Feuerwehrhaus)
16.30 Uhr Lesung zweier literarischer Talente:
Kristin Winter & Barbara Smitmans-Vajda
20.00 Uhr Lesung mit Markus Orths
(Veranstaltungsort: Feuerwehrhaus)
14. Mai (Sonntag)
11.15 Uhr Matinée: Literarisches Kabarett mit Thomas C. Breuer
(Veranstaltungsort: Stadtbibliothek)
Sonntag, 12. Februar 2006
Karin Struck
Hat hier jemand bemerkt, dass Karin Struck gestorben ist? Wenngleich in den letzten Jahren literarisch sozusagen "out of range" und nur noch als radikale Abtreibungsgegnerin bekannt, ist "Klassenliebe" ein Roman, der bleiben wird. Was für eine literarische Biografie, Auftritt mit Paukenschlag und Abgang unbeliebt in schier wortloser Stille ...
Samstag, 17. Dezember 2005
Indira Trio + Johannes Beilharz
Jazz mit dem Indira Trio am 22.01.2006
Als Gast: Johannes Beilharz, internationale Lyrik
22. Januar 2006, 20 Uhr
Theater im Depot (Stuttgart-Ost), Theatercafé
Indira Trio
Fauzia Maria Beg / Gesang und Tanz
Frank Kroll / Bassklarinette und Sopransaxophon
Uwe Kühner / Trommeln, Schlagzeug, Gongs
In einer Gastvorstellung liest Johannes Beilharz seine Übertragungen von
Gedichten von Anuradha Majumdar, Sujata Bhatt (Indien), Barbara Guest
(USA), Octavio Paz (Mexiko), Gabriel Ferrater (Katalonien) und Federico
García Lorca (Spanien).
----------
Zur Musik des Indira Trios
Feinste Musik mit indischen Einflüssen das neue Trio des Schlagzeugers
und Komponisten Uwe Kühner. Wer das Besondere sucht, konzentriert und
mit viel Atmosphäre, ist hier am rechten Platz.
Mit weicher, klarer Stimme, ganz in indischer Tradition und Technik
entlockt die aus Bombay stammende Sängerin (und Tänzerin) Fauzia Maria
Beg ihren Tönen Geist und Seele äusserst rhythmusversiert und mit
sprühendem Temperament. Kongenial auch im Dialog mit Frank Kroll
Jazzpreisträger des Landes Baden-Württemberg 2003.
Kroll ist ein Meister der leisen Töne mit Multiphoniktechnik schafft
er auf dem Sopransaxophon zarteste Klangbilder; mit Permanentatmung auf
der Bassklarinette verwunschene Stimmungen und Landschaften. Großes
Einfühlungvermögen und außerordentliche Ausdrucksstärke zeichnen den
Preisträger aus.
Meisterhaft und faszinierend, wie Uwe Kühner seine Instrumente zum Leben
erweckt und das Schlagzeug nicht schlägt, sondern streichelt. Vorwiegend
eigene Kompositionen mit Gongs, Glocken, Becken, verschiedenen Holz- und
Felltrommeln, Waterphone, Udu und zahlreichen Percussionsinstrumenten
schaffen lyrische Stimmungen mit packend impulsiven Momenten.
Mittwoch, 14. Dezember 2005
Trockenheit (Im Stil James Schuylers)" von Johannes Beilharz
Das Gedicht "Trockenheit (Im Stil James Schuylers)" von Johannes Beilharz wird in der Sendung »Das Sprachlabor« beim Stadtradio Göttingen am 16.12.2005 zwischen 16 und 17 Uhr vorgetragen.
Das Gedicht im Internet:
http://www.geocities.com/johbeil/leicht_parod.html
Empfang von Stadtradio Göttingen über das Internet:
http://stream.stadtradio-goettingen.de/
Sendeprotokoll zur Sendung:
http://www.hitgedichte.de
Frequenzen und Reichweite von Stadtradio Göttingen:
http://www.stadtradio-goettingen.de
Der Autor zum Gedicht und zu James Schuyler, dessen Stil es
nachempfunden ist:
Als ich es 1982 schrieb, hatte ich begonnen, Gedichte James Schuylers
(1923-1991) zu übersetzen. Seither habe ich mehrere Versuche
unternommen, Schuyler in Übersetzung in deutschen Literaturzeitschriften
zu publizieren ohne Erfolg. Vom Residenz Verlag, bei dem 1991 in
Übersetzung von Erwin Einzinger eine Gedichtauswahl unter dem Titel
»Hymne an das Leben« erschien, bekam ich zu hören, dass dieses Buch
einer der größten Misserfolge der Verlagsgeschichte war.
So richtig einleuchten will mir nicht, warum Schuyler, ein mit dem
Pulitzerpreis ausgezeichneter und in USA auch nach seinem Tode immer
mehr respektierter und von der Literaturwissenschaft rezipierter Lyriker
und Romancier, im deutschen Sprachraum kein Publikum finden sollte. Er
schreibt leicht verständlich und unakademisch und vermag es auf
unnachahmliche Weise, im Alltäglichen die Schönheit des Lebens aufzuspüren.
William Corbett Herausgeber einer Auswahl von Briefen Schuylers von
1951-1991 schrieb in The Boston Review: "Schuyler ist die Art von
Künstler, an die Tolstoj dachte, als er schrieb, 'Das Ziel eines
Künstlers ist es nicht, ein Problem unwiderlegbar zu lösen, sondern die
Menschen dazu zu bringen, das Leben in seinen zahllosen,
unerschöpflichen Manifestationen zu lieben.'"
Montag, 5. Dezember 2005
Kunst-Krimi-Abend in der Städt. Wessenberg-Galerie Konstanz
Wer war der Täter?
Neues aus der Welt der Kunst-Krimis: Spannendes, Phantastisches und
Aufregendes rund um Kunst und Museum. An diesem Abend stellen Ihnen Simone
Toellner und Galerieleiterin Barbara Stark - nun schon zum vierten Mal! -
neue Kunst-Krimis vor.
Donnerstag, 8. Dezember um 19 Uhr in der Städt. Wessenberg-Galerie,
Eintritt frei
Abonnieren
Posts (Atom)