Der VS Baden-Württemberg in Klagenfurt

Markus Orths und Martin von Arndt “vertreten” den VS Baden-Württemberg bei den 32. Tagen der deutschsprachigen Literatur, aka Inge­borg-­Bachmann-Wettbewerb, in Kla­gen­furt. Der auf vierzehn Teilnehmer und zwei Tage eingedampfte Wettbewerb wird am 27. und 28. Juni live auf 3sat ausgestrahlt.

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Martin von Arndt: ego shooter

Soeben ist mein neuer Roman ego shooter erschienen. Nachfolgend eine Kurzdarstellung.

 

Facts: 

Gebundene Ausgabe
Verlag Klöpfer&Meyer Tübingen
140 Seiten
ISBN-10: 3937667911
ISBN-13: 978-3937667911
€ 16,90

Stimmen: 

Man denkt an Dostojewskis Spieler, der in Lederjacke und Jeans an einem virtuellen Spieltisch Platz genommen haben könnte. Eine moderne Geschichte, tragisch komisch, fantastisch geschrieben. Der Roman einer Generation. (Claire Beyer)

Ein Roman der Grenzerfahrungen und Grenzüberschreitungen: Die Überschreitung von Fiktion und Wirklichkeit, Spiel und Ernst, Computerwelt und Alltagswelt, körperlichem und seelischem Sterben. Der Roman berührte mich auf eine ähnliche Weise wie Salingers „Fänger im Roggen“, weil hier wie dort ein Leben in letzten, rastlosen, schaflosen Tagen und Nächten auf den Punkt gebracht wird. Der erste paradigmatische, bahnbrechende Roman virtueller Computerwelten – hier ist er. (Joachim Zelter)

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Angriffe auf die Kunstfreiheit

Ein Provinzskandal erschüttert zur Zeit den Großraum Stuttgart. Ein Skandälchen eigentlich, das aber mittlerweile weit über Baden-Württemberg hinausweist und daran zweifeln läßt, ob unsere Kunstfreiheit noch lange Bestand haben wird.

Der Autor Matthias Ulrich aus Remseck veröffentlichte vor wenigen Monaten seinen Krimi "Feuerreiter", für den ein Ort namens Pattonville (nahe Stuttgart) als Inspiration für den Tatort diente. Der dortige Bürgerverein fühlte den Ort und seine Arbeit durch den Krimi herabgewürdigt und hat mit einem wütenden Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Remseck, zu der Pattonville gehört, dafür gesorgt, daß Ulrich eine bereits zugesagte Lesung gecancelt und wütend zum Boykott seines Romans aufgerufen wurde, unter dem Motto: "Derartige Bücher dürfen nicht öffentlich gewürdigt werden". Und das, ohne daß es sich dabei um einen Schlüsselroman handelte, ohne daß Namen genannt, schon gar nicht ortsbekannte Personen charakterisiert würden.

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Vortrag Martin von Arndt

Am 14.9.2006 um 19.30 h stellt Martin von Arndt im Schriftstellerhaus Stuttgart seinen neuen Vortrag: Schläft ein Lied in allen Dingen: Die Suche nach Gott in der Romantik vor. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

(Eine Veranstaltung des Schriftstellerhauses Stuttgart im Rahmen des Literatursommers der Landesstiftung Baden-Württemberg 2006.)

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Neues aus der Sauren Günter-Zeit

Realschulmaurer und CDU-Kulturhinterschinken Wolfgang Börnsen aus dem extrem kunstprogressiven Wahlkreis Schleswig-Flensburg forderte Günter Grass in der Bild dazu auf, den Nobelpreis zurückgeben. Der Autor habe sein Leben lang hohe moralische Ansprüche vor allem an Politiker gestellt. „Diese Ansprüche sollte er jetzt auch an sich selbst stellen und alle Ehrungen, die er erhalten hat, in honoriger Weise zurückgeben - auch den Nobelpreis”. - Meint Herr Börnsen damit, daß Günter nur seine Preise zurückgeben soll oder auch noch die Preisgelder? Könnte Herr Börnsen nicht mit gutem Beispiel vorangehen und erst einmal sein Sprachzentrum zu einer Generalüberholung zurückgeben? (>>>)

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Don't trust the author, trust the trade

Die Kasperl vom Deutschen Literaturmuseum in Marbach zeigen in überzeugender Manier einmal mehr, wohin der Trend in Sachen Literaturmarketing geht. Zur Eröffnung ihres kreuzlangweiligen Literaturmuseums der Moderne das Schaf von Bundespräsidenten einladen, damit überhaupt jemand kommt, die Stühle vierfach mit geladenen Gästen überbuchen, um dann anschließend die Daimler-Mitarbeiter und die des Metzgereigroßhandels Nägele / Kleiningersheim einzulassen, die Delegierten des P.E.N. und des Verbands deutscher Schriftsteller aber nicht. Wozu braucht man in Marbach auch lebende Autoren, die schmutzen schließlich nur und sind andauernd hungrig.

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Neuer VS-Vorstand in Baden-Württemberg

Der VS Baden-Württemberg hat seit gestern einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung in Stuttgart wählte Josef Hoben (Überlingen) zum Vorsitzenden, Jutta Weber-Bock (Stuttgart) und Martin von Arndt (Markgröningen/Ludwigsburg) zu Stellvertretern, Beisitzer sind Vera Zingsem (Tübingen), Matthias Kehle (Karlsruhe) und Eva Christina Zeller (Tübingen).

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Koalition der Intelligenten: Nobelpreis für Literatur an Harold Pinter

Auch wenn's die Ausgewogenheit des Nobelpreises torpediert, weil ihn schon wieder ein Europäer erhält: herzlichen Glückwunsch, das ist eine gute Wahl!  
Pinter, seit den 60ern wichtigster Bühnenautor Großbritanniens, war seit Jahren ein verdienstvoller und v.a. auch international renommierter Kandidat für den Preis.

Und so ziemlich der einzige professionelle Autor, der über eine Website verfügt (die leider nicht gerade tagesaktuell ist).

Pinter bei Google.
Pinter bei Wikipedia.

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