+ 13 - 14 | § Mensch, Gott! - 'Literarischer Montag' in Vaihingen mit (Technik-)Gläubigen, Heiligen und Zweiflern.

Mit dem „Literarischen Montag" setzt der Vaihinger ligatur e.V. die Literatur-Reihe fort, die mit Lesungen in Buchhandlungen begonnen hatte und in den letzen beiden Jahren mit dem „Vaihinger Literatursommer" fortgesetzt wurde.
In der zweiten Lesung des Herbstes stellen sich Karin Bruder aus Waldbronn im Nordschwarzwald und Martiona KIeninger, dei ihr Leben im Spagat zwischen Montevideo und Stuttgart verbringt, vor.
Beide setzen sich in ihren neueren Büchern mit dem Spannungsfeld Glaume und Wissen, mit Technik und Religion auseinander.
Während Martina Kieninger in der "Leidensblume von Nattersheim" in den "Pietkong" entführt, in die Gegend um Ofterdingen und Mössingen - in den Hügeln um Tübingen und dort eine Geschichte ansiedelt um eine Frau, die sich angeblich nur von der heiligen Kommunion ernährt -was natürlich den Vatikan auf den Plan ruft- , während der atheistische Exilrusse und Schachspieler Tschitischitsch zu verbergen sucht, dass ihn die Wundmale Jesu zieren.
Rätselhaft ist auch die Geschichte von Karin Bruder, um eine geheimnisvolle Blinde in Ägypten, dei viel über die alte Geschichte weiß und die düsteren Machenschaften der Wissenschaftler im Ägypischen Museum und in der Uniklinik zu Kairo. wissen die Wissenschaftler wirklich , was für unsere Zukunft am besten ist?

Die Lesungen des ligatur e.V. werden unterstützt vom
Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V.

Martina Kieninger und Karin Bruder: "Mensch Gott, Über Technik-Glauben, Heilige und Zweifler"
Montag, 27.November 2006, Gasthaus Engel, Stuttgarter Straße 2,
Vaihingen/Enz, 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

+ 22 - 16 | § Pfisterer und Schlack beim 'Literarischen Montag' in Vaihingen

Mit dem „Literarischen Montag“ setzt der Vaihinger ligatur e.V. die Literatur-Reihe fort, die mit Lesungen in Buchhandlungen begonnen hatte und in den letzen beiden Jahren mit dem „Vaihinger Literatursommer“ fortgesetzt wurde.
Wie gewohnt ist eine der Lesungen auch dieses Jahre eine Dialekt- und Regionalliteratur-Veranstaltung: Zwei zentrale Figuren der Stuttgarter Dialekt-Szene stellen im Gasthaus Engel neue Texte vor.
Der in Leonberg geborene und in Stuttgart lebende Helmut Pfisteter stellt sein neustes Buch vor: „En Himmel soll i? In mei Hos will i nei!“ fordert er laustark und stellt im Untertitel klar, es gehe um „Brüderliche Worte für Kerle und Mädle wo au scho alt sind“. Pfisterer beherrscht wie kein zweiter die Kunst Tabuzonen wie Alter oder Politik mit poetisch-experimentierendem Klartext anzugehen. Dabei entstehen auch Mundart-Liebesgedichte einer ganz besonderen Art.
Der Stuttgarter Peter Schlack gehört zu den Begründern der “Neuen Mundart” in Schwaben. Sein erstes Bändchen mit sprachspielerischen Gedichten “Urlaut” erschien l973 im Selbstverlag. Bis heute rund 10 Veröffentlichungen mit Gedichten und Kurzprosa. Zuletzt:” Gablenberger Geschichten”, als Buch und CD und eine weitere CD “So sotts sae” - Mundart und Jazz. Für diese Produktion bekam er und das Trio des Arts l996 den Kleinkunstpreis der Landes Baden-Württemberg. Schlacks Texte greifen nichts selten in die eigene Biographie und entwickeln dabei einen ganz eigenen humorvoll-dokumentarische Blick auf das, was man die „gute, alte Zeit“ nennen könnte.
Am 27. November folgt eine weitere Lesung mit Martina Kieninger und Karin Bruder mit: „Mensch, Gott!“. Die Lesungen werden unterstützt vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Würrtemberg e.V.

Pfisterer/Schlack: „Schwäbisch – nicht nur – für badische Nachbarn“; Montag, 6.November 2006, Gasthaus Engel, Stuttgarter Straße 2, Vaihingen/Enz, 20 Uhr, der Eintritt ist frei.